Tipps

Checkliste aller Wettbewerbsbedingungen

 

Vorbereitung

  • Überlegt euch vorher genau, an welchen Orten ihr welche Szenen drehen möchtet und prüft vorher, wie geeignet sie für eure Zwecke sind – egal ob bei euch zu Hause, auf dem Schulhof, im Wald oder in der Stadt: Jeder Ort hat Vor- und Nachteile.
  • Denkt daran, dass ihr nur Personen filmen dürft, die damit einverstanden sind. Sucht euch also vorher zum Beispiel Darsteller oder den ein oder anderen Interviewpartner. Auf gut Glück Teilnehmer zu finden, funktioniert nicht immer!
  • Schreibt auf, was genau ihr drehen wollt. Habt ihr kein Drehbuch, macht euch für eine Reportage einen Plan und überlegt auch schon, welche Antworten ihr zum Beispiel auf Fragen erwartet.
  • Macht einen Drehplan, wann und wo welche Szene gedreht werden soll. Ein Drehbuch muss nicht chronologisch abgefilmt werden. Überlegt schon vorher, aus welchen Perspektiven ihr welche Szene drehen möchtet. Bei Fiction sind pro Szene 3 unterschiedliche Einstellungen eine gute Basis.

Filmdreh

  • Für ein Interview braucht ihr Bilder, die euch im Schnitt helfen, das Gesagte aneinander zu reihen. Filmt zum Beispiel die Hände oder die Umgebung mit, damit ihr mit diesen Bildern Gesprächspausen überbrücken könnt.
  • Erinnert euren möglichen Interviewpartner daran, dass eure Interviewfrage im späteren Film nicht zu hören sein wird und er in ganzen Sätzen, nicht mit „Ja genau“ oder „Nein“ antworten soll.
  • Ihr dürfte nur Personen, die euch ihr Einverständnis gegeben haben, so filmen, dass man sie später im Film klar erkennen kann.
  • Falls ihr genug Zeit habt, dreht eine Szene aus einem Drehbuch besser mehrmals. Falls euch beim Dreh ein Fehler nicht auffällt, habt ihr im Schnitt einen Ersatz.
  • Beim Fiction-Dreh braucht es Kontinuität: Achtet darauf, dass eure Rollen in jeder Einstellung gleich aussehen und nicht plötzlich anders dastehen oder anders gekleidet sind.
  • Überseht nicht, was im Hintergrund gerade passiert!

Schnitt

  • Denkt an eure Vorbereitung zurück: Was wolltet ihr erzählen?
  • In der Kürze liegt die Würze: im Zweifel ist eine kurze Aussage besser, als eine ausschweifende Erzählung.
  • Denkt daran, dass ihr keine Musik verwenden dürft, von der ihr nicht die Rechte besitzt.
  • Macht zuerst einen Rohschnitt und reiht die Szenen grob aneinander. Erst anschließend kümmert ihr euch um Effekte.
  • Zu viel Text in Bauchbinden machen den Film unübersichtlich.
  • Passt den Ton eurer einzelnen Sequenzen durch Pegeln aneinander an – dann hört man die Schnitte später nicht.
  • Ton und Bild können separat geschnitten werden!
  • Zu viele Effekte wirken schnell verwirrend.

 

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